Das schwule Bergwandercamp: Touren
Wandern und Ausflüge
- Was für Wanderungen und Touren gibt es?
- Die Teilnehmer organisieren sich die Touren selbst – meist in Paaren oder in Gruppen. Abends werden mit Hilfe von mitgebrachten Wanderkarten die Touren besprochen. Am nächsten Morgen geht es los – jeder dann, wann es ihm und der Gruppe am Besten passt. So wird für fünf Wochen der Anteil der Homosexuellen in einem Tal deutlich erhöht.
- Wie ist der Schwierigkeitsgrad?
- Die Meisten wählen die Wege auf die nahen Berge, die mit durchschnittlicher Kondition und ohne spezielle Ausrüstung (gutes Schuhwerk ausgenommen!) gut zu wandern sind. In der Schweiz sind das die weiß-rot-weiß gekennzeichneten Wanderwege. (Die alpinen Wege, die Kondition und Ausrüstung erfordern, sind weiß-blau-weiß gekennzeichnet.) Auch moderate Gipfel und Gletscherwanderungen sind dabei. Es geht aber nicht um „höher, schneller, weiter”. Auch die Höhenwege und Talwanderungen werden genossen. Einige Wenige, die aber wissen, was sie tun, besteigen auch die Drei- und Viertausender.
Europaweg im Mattertal, 2010
- Wie bilden sich die Wandergruppen?
- Jeder kann ein Paar oder eine Gruppe organisieren – ganz nach eigenen Zielen und eigener Kenntnis, Erfahrung, Ausdauer und Ausrüstung und nicht zuletzt auch nach dem Wetter. Die Gruppen bilden sich spontan, je nach Ziel der Tour, Bekanntschaft und Sympathie. Alle Gruppen sind offen für weitere Mitwanderer.
- Wo geht es hin?
- Die Wahl des Ziels und der Route ist völlig frei. In der Gruppe achtet aber jeder auf die Anderen. Das Tempo wird durch alle zusammen bestimmt. Wer möchte, kann auch alleine losziehen.
Links zum Wandern
Auch rund ums Wandern kannst du im Internet aktiv mitwirken. Die folgenden Seiten können auch für die gemeinsame Planung verwendet werden:
www.hikr.org – Internetgemeinschaft rund ums Wandern in den Alpen. Jeder kann dort Touren veröffentlichen.
Wandermap.net – hier kannst du Routen auf dem Kartenmaterial von Google selbst anlegen, nicht nur in den Alpen.
