Das Camp Galerie Links
Französische Flagge
Rast an einer Berghütte im Pitztal, 2003 Zwei Männer beuen sich über eine Karte Blick ins Safiental, 2005 Gruppenfoto im Safiental, 2005 Zwei Männer auf einem Gipfel, Bergwandercamp 2007 in Rona

Das schwule Bergwandercamp: Touren

Wandern und Ausflüge

Was für Wanderungen und Touren gibt es?
Die Teilnehmer organisieren sich die Touren selbst – meist in Paaren oder in Gruppen. Abends werden mit Hilfe von mitgebrachten Wanderkarten die Touren besprochen. Am nächsten Morgen geht es los – jeder dann, wann es ihm und der Gruppe am Besten passt. So wird für fünf Wochen der Anteil der Homosexuellen in einem Tal deutlich erhöht.
Wie ist der Schwierigkeitsgrad?
Die Meisten wählen die Wege auf die nahen Berge, die mit durchschnittlicher Kondition und ohne spezielle Ausrüstung (gutes Schuhwerk ausgenommen!) gut zu wandern sind. In der Schweiz sind das die weiß-rot-weiß gekennzeichneten Wanderwege. (Die alpinen Wege, die Kondition und Ausrüstung erfordern, sind weiß-blau-weiß gekennzeichnet.) Auch moderate Gipfel und Gletscherwanderungen sind dabei. Es geht aber nicht um „höher, schneller, weiter”. Auch die Höhenwege und Talwanderungen werden genossen. Einige Wenige, die aber wissen, was sie tun, besteigen auch die Drei- und Viertausender.
Wie bilden sich die Wandergruppen?
Jeder kann ein Paar oder eine Gruppe organisieren – ganz nach eigenen Zielen und eigener Kenntnis, Erfahrung, Ausdauer und Ausrüstung und nicht zuletzt auch nach dem Wetter. Die Gruppen bilden sich spontan, je nach Ziel der Tour, Bekanntschaft und Sympathie. Alle Gruppen sind offen für weitere Mitwanderer.
Wo geht es hin?
Die Wahl des Ziels und der Route ist völlig frei. In der Gruppe achtet aber jeder auf die Anderen. Das Tempo wird durch alle zusammen bestimmt. Wer möchte, kann auch alleine losziehen.
Muss ich jeden Tag wandern und klettern?
Natürlich nicht. Im Bergwandercamp gibt es (fast) alles: Ausflüge mit dem Auto in Wellness-Parks und nach Italien, Kaffeefahrten auf den Schweizer Seen, Rafting und Biking, Doppelkopf auf der Terrasse, Baden in Bergseen, Sitzen am Bergbach, Lesen auf dem Handtuch ...
Was gibt es zu beachten?
Jeden Morgen wird eine Wanderliste ausgehängt, auf der die Ziele, die Teilnehmer der Wandergruppe und die voraussichtliche Zeit der Rückkehr am Haus eingetragen werden. So kann jeder sehen, was die anderen machen, und sich anschließen, wenn er möchte. Und die Orga behält auf diese Weise einen Überblick über die Aktivitäten der Gruppe. Um spätestens 19:30 Uhr werden die Teilnehmer zum Abendessen zurück erwartet. Wer sich verspätet, wird gebeten, vorher anzurufen. Dann wissen wir, dass alles in Ordnung ist.
Und wenn etwas passiert?
Für den Notfall werden Zettel zur Verfügung gestellt, auf denen die aktuelle Adresse und die Telefonnummer des Hauses draufstehen. Jeder Teilnehmer trägt seine Heimatadresse und die Daten eines persönlichen Ansprechpartners für Notfälle ein. Eine Kopie nehmen die Wanderer mit auf die Touren. Eine Kopie verbleibt bei der Orga.
Wie bin ich versichert?
Das schwule Bergwandercamp ist ein privat organisierter Rahmen für deine Aktivitäten. Das bedeutet: Für die Krankenversicherung im Ausland und andere Versicherungen ist jeder selbst verantwortlich. Bei der Anmeldung unterschreibst du einen Haftungsausschluss.

In der 3. Woche (vom 26.07.2014 bis 02.08.2014) fand parallel zum Bergwandercamp eine private Wochentour von Hütte zu Hütte statt, ausgehend von Saas Almagell einmal um den Monte Rosa Stock herum und über Zermatt wieder zurück nach Saas Fee.

1. Tag: Samstag, 26.07.2014
Stausee Mattmark am Ende des Saastals - Monte-Moro-Pass - Macugnaga (6-7 Std.)

2. Tag: Sonntag, 27.07.2014
Macugnaga - Colle del Turlo - Rifugio Pastore (8-9 Std.)

3. Tag: Montag, 28.07.2014
Rifugio Pastore - Colle Cimalegna - Rifugio Citta di Vigevano - Stafal - Refugio Ferraro (6-10 Std., je nach Seilbahnbenutzung)

4. Tag: Dienstag, 29.07.2014
Rifugio Ferraro - Colle Superiore delle Cime Bianche - Rifugio Theodulo (7 Std.)

5. Tag: Mittwoch, 30.07.2014
Rifugio Theodulo - Furi - Riffelalp - Berghaus Fluealp (6 Std.)

6. Tag: Donnerstag, 31.07.2014
Berghaus Fluealp - Täschalp - Europaweg - Europahütte (7 Std.)

7. Tag: Freitag, 01.08.2014
Europahütte - Europaweg - Grächen (6 Std.)

8. Tag: Samstag, 02.08.2014
Grächen - Hannigalp - Grächener Höhenweg - Saas Fee (7 Std.)

Links zum Wandern

Auch rund ums Wandern kannst du im Internet aktiv mitwirken. Die folgenden Seiten können auch für die gemeinsame Planung verwendet werden:

www.hikr.org – Internetgemeinschaft rund ums Wandern in den Alpen. Jeder kann dort Touren veröffentlichen.

Wandermap.net – hier kannst du Routen auf dem Kartenmaterial von Google selbst anlegen, nicht nur in den Alpen.